Bauanleitung für ein Voice Recorder
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Selberbauen
Das stabile Gehäuse ist eigentlich ein Feuchtraumkasten. Es gibt ihn im Baumarkt für ca. 1,50 €. Die Masse sind 10x10x3,6 cm.
Der Deckel ist nicht verschraubt, hält aber trotzdem fest auf dem Gehäuse, wenn die Box mal runterfällt. Der ROMCorder passt genau in diesen Kasten und hält mit etwas Knetgummi ohne zu klappern.
Das Herzstück der Kommunikations-Box ist der ROMCorder. Man kann ihn bei Conrad Electronics für 20,43 € als Bausatz bekommen (Best.-Nr.: 11 65 21 / Stand 04/2002).
Die Bauanleitung könnte für den Laien etwas abschreckend sein. Wenn man sich allerdings ein wenig damit befasst, ist es nicht besonders schwer - auch nicht, wenn man kein Elektronik-Freak ist. Die einzelnen Elektrobauteile sind genau gekennzeichnet. Sie werden in die entsprechenden Löcher der Platine gesteckt und auf der Rückseite verlötet.

DIGITALER VOICE-RECORDER - BAUSTEIN
Speichern Sie mit diesem Modul digital Sprachen oder Geräusche - und das so oft Sie wollen. Die Aufnahme erfolgt über ein Kondensator-Mikrofon und wird digital auf einem Mikrochip abgespeichert. Die Informationen bleiben auch ohne Stromversorgung erhalten. Sie können mit diesem Modul beliebig oft neu aufzeichnen. Geräuschkulisse bei Modellbahn-Anlagen oder nachträglicher Einbau in Spielzeuge. Sprachaufzeichnung als digitales Notizbuch. Das Modul ist komplett aufgebaut.

VOICE-RECORDER F. GRUßKARTEN
Mit diesen Tonaufzeichnungsmodul können Sie Ihre eigene aktive Grußkarte bauen. Durch Öffnen der Grußkarte ertönt bis zu 10 s die selbst aufgenommene Nachricht, Musik etc.

TIPTEL VOICE RECORDER 300
Zeichnet alle ein- oder ausgehenden Gespräche automatisch auf und speichert sie im gängigen WAV-Format auf dem PC. Das Gerät wird einfach zwischen Telefon und dem analogen Telefonanschluss geschaltet und per USB mit dem PC verbunden. Inkl. Software zum Archivieren und Verwalten der Mitschnitte.
An der Stelle im Deckel, wo später der Lautsprecher angebracht werden soll, werden Löcher gemacht. Am besten geht das mit einer Lochzange, die man in Baumärkten bekommt. Den Lautsprecher habe ich einfach mit Sekundenkleber und zusätzlich mit Klebeband befestigt.
Das Digi-Memo steuert man über einen selbstgebauten oder einen gekauften Taster an (z.B. von AbleNet). Dazu lötet man einfach eine entsprechende Buchse für den Klinkenstecker des Tasters an den Abspielknopf der Platine und befestigt sie im Gehäuse. Das Loch dafür kann gut mit einem Metallbohrer durch das Plastik des Feuchtraumkastens gebohrt werden.
Damit Aufnahmen nicht versehentlich überspielt werden, wird die Aufnahme von Sprache oder Geräuschen über ein kleines Loch im Gehäuse geregelt. Das Loch befindet sich über dem roten Aufnahmeknopf. Mit einem dünnen Schaschlikspieß oder einer Kugelschreibermine kann der Knopf dann während einer Aufnahme gedrückt werden. Durch ein weiteres Loch kann man die Kontrollleuchte sehen.
Letztlich sind der Phantasie beim Bau des Digi-Memos keine Grenzen gesetzt.
Hinweise und Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen.
