Die 3 Prinzipien von Mnemotechniken

Notizen für Mnemotechniken

Mnemotechniken sind Methoden, mit denen du mithilfe von Gedächtnistechniken Fakten, Daten und neues Wissen spielerisch und langanhaltend merken kannst. Die drei grundlegenden Prinzipien der Verwendung von Mnemotechniken sind Imagination, Assoziation und Lokation.

  • Assoziation (Verknüpfung)
  • Imagination (Vorstellung)
  • Lokation (räumliche Anordnung)

Durch Zusammenarbeit dieser Prinzipien kannst du sehr leistungsfähige mnemonische Systeme damit verwenden. Wenn du diese Mnemotechniken erst einmal verinnerlicht und angewendet hast, wirst du hoffentlich ihren Aufbau verstehen. Du kannst diese Prinzipien in deinem eigenen Bereich verwenden, um eigene leistungsfähige und befriedigende Abrufsysteme zu entwickeln.

Die 3 Mnemotechnik-Prinzipien im Detail:

1. Assoziation

Assoziation ist die Methode, bei der du etwas zu Merkendes mit einer Erinnerungsmethode verbindest. Obwohl wir dir Assoziationen zeigen können und wollen, sind deine ganz eigenen Assoziationen viel besser, da sie die Art und Weise wiederspiegeln, in der dein Verstand arbeitet.

Du kannst Gegenstände assoziieren, indem du sie:

  • auf das assoziierte Objekt stellst
  • aufeinander aufprallen oder sich gegenseitig durchdringen lässt
  • miteinander mischst
  • umeinanderwickelst
  • umeinander drehst oder miteinander tanzen lässt
  • so wählst, dass sie von gleicher Farbe, Geruch, Form oder Gefühl sind

Das Assoziationsbild ist ein Bild, welches du dir vorstellst, um einen Begriff abzufrufen, welches du mit diesem Bild verknüft hast.

Ein Beispiel: Das Verbinden der Ziffer 1 mit einem Goldfisch erzielst du beispielsweise indem du in deiner Vorstellung mit einem Speer in Form einer 1 einen Goldfisch aufspiesst, um die hungernde Familie zu ernähren.

2. Imagination

Imagination ist ein wichtiger Punkt um Verknüpfungen und Assoziationen herzustellen, die für das effektive Erzeugen von Mnemotechniken notwendig sind. Einfach ausgedrückt ist Imagination die Art und Weise mit der du die für dich bedeutungsvollsten Verknüpfungen erzeugst. Meine eigenen Bilder sind für dich weniger wirkungsvoll, weil sie meine Art des Denkens wiederspiegeln und eben nicht die deine.

Je stärker du dir eine Situation vorstellst und visualisierst, desto effektiver wird sie in deinem Gedächtnis für einen späteren Abruf verankert sein. Mnemonische Imagination kann so lebhaft, grell oder sinnlich sein wie du willst, solange sie dir hilft, dir zu merken, was du dir merken musst.

3. Lokation

Lokation bietet dir zwei Dinge: einen schlüssigen Kontext, in den Information zusammenhängend eingefügt werden kann, und einen Weg, um ein Mnemonik vom anderen zu unterscheiden: indem du zum Beispiel eine Mnemonik im Geiste an einem Ort ablegst, kannst du es von einer ähnlichen Mnemonik unterscheiden, die an einem anderen Platz liegt.

Durch Lokation erhalten deine Mnemotechniken Kontext und Aufbau, damit wird verhindert, dass sie mit ähnlichen Mnemoniken durcheinander gebracht werden. Wenn zum Beispiel eine Mnemonik durch Visualisierung nach Hamburg gelegt wird und eine andere ähnliche Mnemonik durch Bilder nach Berlin, können wir sie ohne die Gefahr der Irritation unterscheiden.

Unter Verwendung der Grundsätze von Assoziation, Imagination und Lokation kannst du  also Bilder erzeugen, die Gegenstände mit den Verknüpfungen zwischen ihnen selbst und Verknüpfungen mit anderen Gegenständen belastbar verbinden, und zwar in einem Kontext, der dir das Aufrufen dieser Bilder erlaubt, ohne dass Widersprüche mit anderen Bilder und Assoziationen entstehen.

Im Turbolern Strategie entdeckst du weitere solcher Mnemotechniken und du lernst wie du diese genau und einfach einsetzt. Mit den richtigen Tipps und ein wenig Übung wirst du die Mnemotechniken überall und jeden Tag gebrauchen können. Du wirst dadurch quasi zu einer wandelnden Bibliothek.

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